Panasonic und FilmGEAR interpretieren traditionelle Kunstformen beim Omnia Immersive Art Experience neu

Partner: FilmGEAR

4K-Projektoren von Panasonic tragen dazu bei, multisensorische, immersive Erlebnisse für alle Altersgruppen in der dänischen Hauptstadt zu schaffen.

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Kunde: Omnia Immersive Art Experience

Standort: The Plant, Kopenhagen, Dänemark

Product(s) supplied: PT-REQ15 Visual Software Suite ET-FMP20

Herausforderung

Traditionelle Kunstformen in immersiven Erlebnissen zum Leben erwecken, die Gemälde, LED-Displays und 4K-Projektionstechnologie miteinander verbinden.

Lösung

Die Projektoren von Panasonic lieferten eine kontinuierliche, brillante 360°-Projektion, während das visuelle Toolset Kalibrierung, Ausrichtung und synchronisierte Wiedergabe optimierte.

"Projizierte Kunst ist ein unglaublich ausdrucksstarkes Medium, wodurch Farbabstimmung und Bildqualität entscheidend waren. Wir bewerteten fast ein Jahr lang verschiedene Projektionssysteme und Farbwiedergaben, bevor wir uns für Panasonics REQ15 entschieden. Dadurch wurde die Kalibrierung einfach und unkompliziert. Die Zuverlässigkeit und Farbkonsistenz der Projektoren über lange, durchgehende Betriebszeiten hinweg gaben uns völlige Sicherheit und erweckten zugleich Mikaels Kunstwerke zum Leben."

Künstlerische Vision in einen immersiven Raum übertragen

Die Omnia Immersive Art Experience ist eine groß angelegte immersive Ausstellung des zeitgenössischen Urban Artists Mikael B, die von Februar bis April 2026 im Veranstaltungsort The Plant im Zentrum von Kopenhagen gezeigt wurde. Statt eine herkömmliche immersive Ausstellung zu schaffen, bestand die Ambition hinter Omnia darin, ein multisensorisches Erlebnis zu bieten, das projizierte Visuals, physische Kunstwerke und immersiven Klang miteinander verbindet.

"Es begann mit bemerkenswert einfachen Ideen. Im Kern geht es in meiner Arbeit darum, ein Gefühl von Freiheit zu ermöglichen. Ich habe so vieles, das ich ausdrücken möchte, aber Worte reichen nicht aus; deshalb experimentiere ich ständig und suche nach neuen Wegen, diese Ideen visuell zu kommunizieren. Jedes Gemälde steht für einen Moment in meinem Leben. Dies in ein immersives Erlebnis zu übertragen bedeutete, mich kreativ herauszufordern, meiner visuellen Sprache treu zu bleiben und gleichzeitig etwas völlig Neues zu erkunden."

Das Ergebnis ist eine hybride Ausstellung, die traditionelle Galeriepräsentation mit immersiven Visuals und Klanglandschaften verbindet. Sie ist darauf ausgelegt, Besucherinnen und Besucher durch eine sorgfältig choreografierte narrative Reise aus räumlichem Storytelling und visueller Experimentation zu führen.

Um dies zu erreichen, arbeiteten Mikael und sein Bruder Morten mit dem führenden Unternehmen für visuelle Produktion FilmGEAR sowie einer Gruppe erfahrener 3D-Künstler zusammen, um Mikaels unverwechselbare visuelle Sprache in ein räumliches, begehbares Erlebnis zu übertragen.

Auswahl geeigneter Projektoren

Gemeinsam mit FilmGEAR gestalteten Mikael und Morten die Omnia Immersive Art Experience bewusst so, dass sie die Besucherinnen und Besucher von traditionellen Kunstformen in neue Medien überführt. Der hybride Ansatz führt die Besucherinnen und Besucher zunächst in eine traditionelle Galerie mit Mikaels Originalgemälden, bevor sie durch einen Spiegelraum mit LED-Bildschirmen und reflektierenden Oberflächen und anschließend in einen Ultraviolettbereich weitergehen.

"Ein fester Ansprechpartner bei Panasonic im Tagesgeschäft vereinfachte die Fehlerbehebung und beschleunigte die Bereitstellung, was angesichts des engen Installationszeitplans entscheidend war. Die kontinuierliche, praxisnahe Unterstützung von Panasonic war maßgeblich für den Erfolg der Omnia Art Experience. Um die Anforderungen zu erfüllen, stellte Panasonic sogar direkt von der ISE in Barcelona einen zusätzlichen Medienprozessor bereit, sodass die Kalibrierung vor der Ausstellung ohne Unterbrechung fortgesetzt werden konnte."

Einrichtung optimieren und komplexe Workflows steuern

FilmGEAR übernahm den Veranstaltungsort nur sechs Tage vor der Eröffnung der Ausstellung. Da es keinen Spielraum für Verzögerungen gab, arbeitete das Team rund um die Uhr daran, die 1.000 m² große Fläche in ein vollständig immersives und betriebsbereites Erlebnis zu verwandeln.

Die Installationsflexibilität des REQ15 ermöglichte es, die Projektoren vor den Blicken der Besucherinnen und Besucher verborgen zu halten, sodass nichts vom Besuchserlebnis ablenkte. Langfristige Zuverlässigkeit war ebenso entscheidend, da die Projektoren drei Monate lang 10 bis 12 Stunden pro Tag betrieben werden mussten. Genau hier gaben die 20.000 Stunden wartungsfreie Projektion FilmGEAR volle Sicherheit.

Zur Verwaltung der Projektorkalibrierung und -ausrichtung setzte FilmGEAR auf Panasonics Visual Software Suite (VSS). Die Plattform bündelte alle Kalibrierungstools in einer einzigen Oberfläche und unterstützte Geometriekorrektur, Edge Blending, Projection Mapping, Schwarzwertanpassung, Farbabstimmung und Content-Splitting.

VSS reduzierte den manuellen Aufwand für das FilmGEAR-Team und machte zugleich mehrere eigenständige Tools überflüssig. Bei Verwendung mit kompatiblen Kameras ermöglichte die Software eine schnelle, kamerabasierte Kalibrierung und damit eine präzise Ausrichtung in beiden Projektionsräumen.

Während der gesamten Ausstellung nutzte das FilmGEAR-Team VSS wöchentlich, um sicherzustellen, dass alle Projektoren präzise ausgerichtet blieben und die visuelle Konsistenz in der gesamten Installation erhalten blieb.

Im zweitgrößten immersiven Raum kam Panasonics FMP20 Media Processor zum Einsatz, um komplexe Multi-Projektions-Workflows zu unterstützen. Dies ermöglichte eine kompakte Bereitstellung mit integrierter manueller oder kamerabasierter Auto-Warping-Funktion, Blending, Schwarzwertanpassung und synchronisierter Wiedergabe. Im größten immersiven Raum wurden sieben REQ15-Projektoren mithilfe der virtuellen Produktionsplattform Assimilate Live FX synchronisiert, was eine nahtlose Wiedergabe über mehrere Oberflächen hinweg ermöglichte.

Während die Panasonic-Projektoren installiert wurden, liefen die Bauarbeiten weiter, sodass Koordination und Systemzuverlässigkeit entscheidend waren. Trotz des intensiven Zeitrahmens wurde die Installation termingerecht abgeschlossen, und alle Systeme waren vor dem Eröffnungstag der Ausstellung vollständig kalibriert.

Traditionelle Kunstformen neu gedacht

Die Resonanz auf das immersive Erlebnis war überwältigend positiv und führte zu starker Besucherbindung, großer Aufmerksamkeit in den sozialen Medien sowie Berichterstattung im dänischen Fernsehen und in dänischen Zeitungen. Ermutigt durch diese Resonanz haben Mikael und Morten klare Absichten geäußert, künftige Projekte zu verfolgen, die auf dem Erfolg der Omnia Immersive Art Experience aufbauen.

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